cheerio miss-sophie

bewusst sein, bewusst leben

Monat: März 2017

Zuckerfrei Woche 1

Start am Montag den 20.3.2017

To Do’s: Essverhalten beobachten, weißes Mehl reduzieren (Kuchen, Brot…), kein Saft oder Softdrinks, Süßigkeiten vermeiden

Tag 1: Volle Motivation, überhaupt keine Probleme auf Zucker und Süßes zu verzichten. Nach dem Essen dachte ich wie immer an Dessert, konnte mich aber gut in Zaum halten

Tag 2: Mein Verlangen nach Süßem ist stark, das liegt wohl an der Abhängigkeit. Ich bin gespannt ob und wann sich das verändern wird und mache deshalb weiter.

Tag 3: Meine Laune nach dem Aufstehen ist super. Habe einige Tipps aus dem Buch umgesetzt und einen riesigen Einkauf getätigt. Am Abend verspüre ich wieder dieses Verlangen. Um nicht zu „sündigen“ putze ich mir die Zähne, mache einen Tee und gehe ins Bett und lese.

Tag 4: Kaum zu glauben aber ich habe schon 1kg an Gewicht verloren! (liegt vielleicht auch am Sport, aber…) Das gibt Motivation weiter zu machen 🙂 Abends hab es nur Salat. Danach noch Reiswaffeln mit Aufstrich um wenigstens noch etwas zu snacken. Den ganzen Tag über hatte ich ein Schwindelgefühl

Tag 5: Habe gemerkt, dass ohne Kohlehydrate einfach nichts bei mir funktioniert. Bekomme sofort Migräne, wenn ich sie bei einer Mahlzeit weglasse.

Tag 6: Konnte einer Laugenstange nicht wiederstehen (Weißmehl) und abends hab ich ohne nachzudenken nen Likör getrunken

Tag 7: Hab vergessen Brot zu backen und Brötchen vom Bäcker geholt. Da weiß man ja nicht wie viel Zucker die rein hauen.
Fazit Woche 1: Weißmehl vermieden (Brot backe ich selbst aus Dinkelvollkornmehl), Keine Fruchtsäfte mehr getrunken (ich liebe Apfelsaftschorle) Nun nur noch Tee und Wasser, Süßigkeiten habe ich komplett gemieden (liegt wohl an der anfänglichen Motivation und Euphorie für das Projekt) und ich habe nur zweimal Obst gegessen

Vorsatz für die nächste Woche: Mandelmilch selbst herstellen anstatt Sojamilch zu kaufen (habe immer die ohne Zuckerzusatz genommen aber selbst machen ist immer noch die bessere Alternative), Kräutertee anstelle von „Apfel-Karamell“- oder „Mango-Drachenfrucht“-Tee

Projekt Zuckerfrei

Wie ich in meinem letzten Posting schon erwähnt habe, vernachlässigte ich meine Ernährung die letzten Monate sehr. Meine Willensstärke und die Zeit sind nun wieder vorhanden. Deshalb kam mir der Gedanke etwas Neues auszuprobieren. Eine zuckerfreie Ernährung. Der Hauptgrund: Ich habe das Gefühl abhängig von Zucker zu sein. Vor allem wenn es um Kuchen und Dessert geht, kann ich mich kaum zurückhalten.

Ich hatte schon einiges in verschiedenen „Zuckerfrei“-Facebook-Gruppen gelesen und finde die Idee schon lange sinnvoll. Positive Effekte sollen bessere Laune, weniger Müdigkeit, besserer Schlaf und bessere Haut sein. Ich vermute, dass es auch positive Auswirkungen auf meine Migräne haben wird. Außerdem nehme ich mir vor mindestens alle zwei Tage Sport zu machen. Egal ob Joggen, Yoga oder Kettlebell; egal ob 10 Minuten oder eine Stunde.

Nun habe ich mir das Buch „Goodbye Zucker – Zuckerfrei und Glücklich in 8 Wochen“ von Sarah Wilson gekauft und bin begeistert. Sie beschreibt die Dinge so gut, ich fühle mich verstanden und das Buch ist wirklich schön gestaltet.

Ein kleiner, schöner Nebeneffekt an meinem Projekt ist, dass ich wieder mehr bloggen werde. 🙂 Jede Woche werde ich euch einen kleinen Erfahrungsbericht liefern.

Ich finde es wichtig, sich und seinen Körper bei so einer Veränderung zu beobachten. Ich will mir meine Gewohnheiten bewusst machen, um sie zu brechen.  Ich bin gespannt wie die Ernährung sich auf meinen Körper auswirkt und vor allem wie sich meine Stimmungslage ändert.

Was bisher geschah…

Ja, es gibt mich noch; Ja es ist verdammt lange her seit meinem letzten Eintrag. Dafür gibt es verschiedene Gründe.
Letztes Jahr machte ich meinen Bachelor-Abschluss, nebenbei schrieb ich Bewerbungen und suchte eine neue Wohnung. Ich hatte also andere Dinge im Kopf als Blogpostings vorzubereiten. Im Januar stand dann der Umzug an, dessen Vorbereitungen auch viel meiner Zeit in Anspruch nahmen. Ich muss gestehen, dass die gesunde und auch die vegane Ernährung darunter litten, was mit Sicherheit kontraproduktiv war. Durch den psychischen Stress und die Anspannung hatte ich das Gefühl, ich könnte bei meiner Ernährung keine Disziplin mehr aufbringen. Ich aß stumpf alles was mir in den Sinn kam. Auch den Sport vernachlässigte ich komplett.

Nun einige Zeit nach dem Umzug finde ich endlich wieder die Kraft und Zeit mich mit meinem Blog zu beschäftigen. Bisher fehlte nur noch das WLAN.

Heute ist der erste Tag an dem ich wieder Internet habe. Juhuuuu. Ich bin wieder in der digitalen Welt zurück und voller Motivation hier wieder Gas zu geben.