cheerio miss-sophie

bewusst sein, bewusst leben

Monat: Juli 2016

Wattepads vs. Stoffpads [nachhaltig, umweltfreundlich]

thumb_DSC04085_1024
Ein kleiner Ansatz, um Abfall zu reduzieren, den ich in letzter Zeit immer wieder gelesen und gesehen habe, sind wiederverwendbare Abschminkpads aus Stoff.

Ich finde die Idee super, da die Verwendung die Selbe bleibt, einziger Unterschied: Sie landen nicht im Müll sondern in der Waschmaschine.

Die Herstellung ist einfach, man hat kaum Materialaufwand und kann sogar noch etwas upcyclen.

Ihr braucht:

2 verschiedene Baumwollstoffe (Gewebe!)

Zickzack-Schere
Nähmaschine

Ihr könnt Stoffreste verwenden, Geschirrtücher, alte Blusen, Hosen etc.
Wichtig ist das Material, Baumwolle. Sie ist saugfähig, weich und lässt sich heiß waschen.

1.) Nehmt ein Glas oder eine Dose als Schablone und malt auf beiden Stoffen die selbe Anzahl von Kreisen (auf der linken Seite zeichnen, das heißt die, die nachher innen ist)

thumb_DSC04052_1024

2.) Schneidet nun die Kreise mit der Zickzack-Schere us. (der Vorteil ist, dass die Pads nachher kaum Fusseln und man die Kanten nicht versäubern muss)

thumb_DSC04054_1024

3.) Legt die Kreise aufeinander – links auf links

4.) Einmal im Kreis nähen, es muss nicht knapp an der Kante sein. Fertig

thumb_DSC04055_1024

Ich habe im Bad ein Wäschesäckchen aufgehängt, in den ich die benutzten Pads werfe. Bevor ich Kochwäsche wasche hole ich sowieso alle Handtücher aus dem Bad und nehme jetzt einfach noch das Säckchen mit.

Kein Mehraufwand!

thumb_DSC04087_1024

Bitte die Pads NICHT einzeln in die Waschmaschine geben!!

thumb_DSC04086_1024

Sport: Die ersten Schritte sind die Schwersten

Jeder kennt diese Situation, in der man unzufrieden ist; man will etwas verändern. An seinem Körper, in seinem Leben. Man überwindet den inneren Schweinehund, nimmt alle Motivation zusammen und geht joggen. Nach bereits 10 Minuten steht man kurz vor dem Kollaps und quält sich trotzdem weiter. Die Anderen schaffen es doch auch..?!  Am nächsten Tag hat man Muskelkater und ist frustriert. So frustriert, dass man lange Zeit keine Motivation mehr hat, sich zu bewegen.

Das ist der falsche Weg! Hab es selbst of genug erlebt.

13415573_10153535155921971_950828300163829703_oQuelle: Wohnklamotte

Wenn man nicht gut trainiert ist und sich nicht so richtig wohl fühlt wenn man draußen oder mit anderen Sport macht, sind ein sehr guter Einstieg, verschiedene Fitness DVDs. Zieht los, kauft euch ein oder zwei davon, die euch ansprechen und los gehts. Ja es ist seltsam, aber es sieht euch ja niemand in euren eigenen vier Wänden zu, beim Rumhampeln.

Ich habe mir damals eine Bauch-Beine-Po DVD zugelegt. Und Yoga/Pilates mit Barbara Becker hahaha

Tastet euch langsam ran. Niemand schafft es von Anfang an alle Übungen in einem Stück durchzumachen. Wenn ihr nicht mehr könnt, macht Pause. Wenn euch eine Übung garnicht gefällt, dann überspringt sie.

Plant euch EINEN festen Tag in der Woche ein, fürs Workout.
Es bringt gar nichts, sich zu viel vorzunehmen um es dann nicht zu schaffen. Das demotiviert.

Wenn der erste Schritt gemacht ist, werdet ihr sehr schnell Veränderungen an euch merken.
Die Stimmung, der Körper, das Gewicht und die Motivation wird sich positiv wandeln.

Schokomuffins [zuckerfrei, vegan]

Ich hatte heute soooo Lust auf Schokolade. Egal in welcher Form. Hauptsache Schoko-Overload!
Also habe ich mir ein einfaches Rezept rausgesucht, mit wenigen Zutaten, die man meistens immer zu Hause hat.
Anstatt Zucker habe ich Datteln genommen. Die enthalten im Gegensatz zu Zucker wichtige Nährstoffe und sogar Vitamin C und B. Da muss man doch kein schlechtes Gewissen beim Schlemmen haben, oder? 🙂

thumb_2016-07-12 19.36.32_1024

Für 5 große Muffins braucht ihr:

180g Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen)
1 EL Rohkakao oder 3EL Backkakao
1 TL Natron
1 Prise Salz
50g Zartbitterschokolade
1 TL Vanilleektrakt
6 Datteln
1 TL Apfelessig
240ml Mandelmilch (oder Sojamilch)
60ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen oder Raps)

Sahnehaube:
1 Pck. vegane schlagfähige Sahne
2 Pck. Sahnesteif
1 EL Backkakao

1.) Ofen auf 180°C vorheizen
2.) Mehl, Kakao, Natron und Salz in einer Schüssel mischen
3.) Die Zartbitterschokolade fein hacken und zum Mehl mischen
4.) Datteln klein schneiden und im Mixer nochmal zerkleinern
thumb_DSC04014_1024
5.) Vanilleektrakt, Apfelessig, Öl und Milch dazugeben und nochmal mixen
6.) Flüssige Zutaten zu den Trockenen geben und mit einem Löffel verrühren
thumb_2016-07-12 18.21.55_1024
7.) Teig in Muffinförmchen füllen und ca. 20 Minuten backen.
8.) Muffins abkühlen lassen

Für das Topping:
9.) Sahnesteif und Kakao vermischen, Sahne hinzugeben und steif schlagen
10.) Mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle das Topping aufspritzen
11.) Mit Schokolade, Cookies, Kokosraspeln oder was euch sonst noch einfällt verzieren

thumb_2016-07-12 19.41.47_1024
thumb_2016-07-12 19.39.52_1024

Cheesecake Muffins [beinahe roh, vegan]

Törtchen,  die man ohne schlechtes Gewissen essen kann? Ja!
Kein Mehl, kein Zucker, keine Sahne…
Hauptsächlich rohe Zutaten. (gut.. die Ciniminis nicht, aber man muss es ja nicht gleich übertreiben)
Diese Muffins waren einer meiner ersten Versuche in Richtung Roh Vegan und ich finde sie machen Lust auf mehr.
Viele denken bei Rohkost an Salat, Gemüse und Obst. Wahrscheinlich fragen sich viele: „Was kann man denn da noch essen?“
Ich erlebe die Roh Vegane Ernährung momentan als Trend und bin selbst immer wieder überrascht, was für fantastische Rezepte es gibt.

2016-04-12 09.00.01

Was ihr dafür braucht:
Für den Boden:
100g Ciniminis (jaaa die sind vegan 🎉)
5 Datteln (entsteint)
1 TL Kakao Pulver
2 TL Mandelmilch

Cheesecake Schicht:
190g Cashew Kerne
2 EL Ahornsirup
2 TL Vanille Extrakt
2 TL Mandelmilch

Himbeer Topping:
250g Himbeeren
30g Chia Samen
1,5 EL Ahornsirup

Silikonmuffinform
Mixer

thumb_DSC04011_1024
1.) die Cashews eine Stunde lang einweichen
2.) Die Zutaten für das Topping mit einer Gabel verrühren und zermatschen und eine Stunde stehen lassen. So entsteht eine klebrige, feste Masse
2.) Boden:

Datteln klein schneiden und mit Ciniminis, Ahornsirup, Mandelmilch  und Kakao in den Mixer geben und klein schreddern
3.) Den Mix in einer Silikonmuffinform mit Hilfe eines Löffels andrücken und kurz in den Gefrierschrank stellen

thumb_DSC04016_1024

4.) Das Wasser der Cashews abgießen und die Kerne, mit Ahornsirup, Mandelmilch und Vanille Exrakt im Mixer zerkleinern, bis es eine gleichmäßige Masse ist, ohne Stückchen.
5.) Masse in der Muffinform auf den Boden geben und wieder etwa eine Stunde einfrieren
6.) Himbeer Topping darauf verteilen und noch einmal eine Stunde einfrieren

 

In der Form halten sich die Muffins bis zu drei Monate im Gefrierschrank.
Super praktisch und einfach lecker <3

Ihr habt mehr Lust auf Schokolade? Hier lang!

Meine Verwandlung

Zwischen diesen Bildern liegen 14 Monate. Seit 6 Monaten halte ich schon das selbe Gewicht, versuche jetzt zusätzlich meine Kondition aus- und Muskeln aufzubauen.
Ich kann selbst noch nicht wirklich realisieren wie positiv sich mein Körper verändert hat. Ich schätze das liegt daran, dass ich kaum Mühe aufwenden musst, in Form von einer Diät oder sonstiges. Natürlich war es eine Umstellung vom gesamten Leben, aber keineswegs in anstrengender oder negativer Weise.

Abnehmerfolg
Ich poste das, um zu zeigen, dass abnehmen auch ohne diese nervenden XX-Week Bodychange, Challenges, Diäten, Abnehmshakes oder -pillen funktioniert. All dieser Hype nervt mich tierisch und ich empfinde es als totale Verarsche!

12 Kilo habe ich verloren, Lebensqualität und Gesundheit gewonnen.

Brot selbst backen [einfach, vegan, gelingsicher]

IMG_2954

Meine Mutter backt schon seit Jahren ihr eigenes Brot. In den sechs Jahren in denen ich nun einen eigenen Haushalt führe, war ich jedoch immer zu faul es ihr gleich zu tun. Warum auch? Brot ist günstig und es ist komfortabel, beim Lebensmitteleinkauf beim Disounter, auch gleich Brot mit zu nehmen – am Besten noch gleich im Automaten schneiden lassen. Easy!

Als ich anfing über meine Ernährung nachzudenken und genau zu schauen, was denn in den Lebensmitteln so drin ist, die wir täglich so verzehren, dachte ich auch über das Brot nach. Immerhin esse ich es jeden Tag. Bekanntermaßen ist Weizenmehl nicht sehr sättigend und hat wenige Ballaststoffe. Die Brote die wir jedoch kaufen, sind meist zu 90-98% aus Weizen gemacht. Ein paar Körner darauf, sollen und signalisieren es sei gesund.

Naja. Ich beschloss also lieber Vollkornmehl zu kaufen und selbst zu backen. Immerhin ist das Rezept simpel und lässt sich beliebig abwandeln.
Und hier ist es
Für ein Brot braucht ihr:

500g Vollkornmehl (Dinkel, Roggen, Weizen..)
1/2 Würfel Hefe
450ml warmes Wasser
15g Salz
1 Prise Zucker
bis zu 90g Körner oder Nüsse

Kastenform
Handrührgerät mit Knethaken

Brot backen
1.) Zuerst die Hefe teilen

SONY DSC
2.) Eine Hälfte in eine Schüssel bröseln

SONY DSC
3.) Ein wenig warmes Wasser dazu geben und eine Prise Zucker
Das lässt die Hefe besser arbeiten

SONY DSC
4.) Wenn ihr Leinsamen nehmt, weicht diese vorher circa 10 Minuten in Wasser ein

SONY DSC
5.) Nun gebt Mehl in die Schüssel mit der Hefe. Ich nehme meist 50% Dinkel und 50% Roggen.
Das lässt sich variieren, je nach Geschmack oder Lust und Laune.
Dann das restliche Wasser und das Salz hinzugeben und mit den Knethaken eines Handrühres verkneten.

SONY DSC
6.) Körner, Samen, gepuffter Quinoa oder was ihr auch immer mögt über den Teig geben.
Super schmecken auch getrocknete Tomaten, Röstzwiebeln, getrocknete Kräuter. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. 🙂

SONY DSC

SONY DSC
7.) Nun erneut umrühren bzw. kneten.

SONY DSC
8.) Eine Kastenform vorbereiten und Backpapier hinein legen. Dann habt ihr später keine Probleme dabei, das Brot raus zu holen. Auf diese Weise klebt nicht fest.
Den Teig hineingeben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und etwa 30Minuten

SONY DSC
Danach sollte das Brot etwa so aussehen.

9.) Brot in den NICHT vorgeheizten Ofen stellen und bei 180°C 60 Minuten backen lassen.

IMG_3137

Fertig!

Ich mache mittlerweile immer zwei Brote gleichzeitig, so muss ich nicht so oft backen.
Eines davon packe ich in einen Gefrierbeutel und friere es ein. Is effizienter; man spart Zeit, Strom und Aufwand. Zum Auftauen dann einfach über Nacht auf einen Teller stellen und am morgen hat man frisches Brot.